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Lernen passiert unbewußt ganze 7 Lebensjahre, danach ist alles Wiederholung

Im Moment des geboren Werdens beginnt der Mensch diese Welt zu atmen. Er nimmt sie auf, das was da ist atmet er ein. Zu Beginn ist er weich, formbar und unmöglich in der Lage allein zu leben. Auf die Liebe und Umsorgung durch die Mutter, Vater und Umwelt ist er zwingend angewiesen

Die ersten 2 Lebensjahre

Während der ersten zwei Lebensjahre lernt das Gehirn auf eine Arte und Weise die Umwelt in sich förmlich aufzunehmen, ungefoltert und ohne diese in Frage zu stellen. Alles, was es hört, riecht, fühlt, schmeckt, empfindet wird verknüpft, bewertet  und „installiert“. Darauf basiert unser gesamtes Wahrnehmungsverhalten für unser gesamtes Leben. Ähnlich dem Installieren des Betriebssystems auf einem Computer. Das was ganz am Anfang eingespielt wird ist die Basis.

Lebensphase zwischen dem 2. und 6. lebensjahr

Während der Phase zwischen 2-6 Jahren ist unser Gehirn weiterhin auf hemmungslosen Empfang gestellt. Wir nehmen auf, lernen durch ungefiltertes Zusammenfügen dessen was uns begegnet. Das Gehirn beginnt zu kombinieren. Setzt erfahrenes in Kombination zunächst ohne Logik, es kombiniert einfach alles, nimmt auf und reift heran. Das Lenrvermögen ist damit unerschöpflich, aber auch anfällig dafür, „Unbrauchbares“ zu lernen. Auch zu viel “Grelles” oder “Lautes” ist für das junge Gehirn Gift. Sehr starke Impulse oder fehlende Ruhephasen (also Langeweile oder Nichtstun) führen zu Überlastung, Fehlverknüpfung, instabiler Verknüpfung oder “Abschalten”

Eine kleine Geschichte

Als mein Sohn 2 Jahre alt war, standen wir an einer roten Ampel. Die Oma kniete sich zu ihrem Enkel, schaute ihm tief in die Augen und erklärte, dass wenn die Ampel dort oben rot anzeigt man unbedingt stehen bleiben muss und warten, bis grün kommt. Der Kleine erkannte die Ernsthaftigkeit und nickte ganz andächtig. So gingen wir weiter, und kamen bald an eine rote Ampel, an der der Kleine sich also brav hinkniete. 🙂

Da sieht man wie schnell Verknüpfung geschieht. Die Oma hatte gekniet, also gehört das dazu. Heute kniet er sich nicht mehr nieder vor einer roten Ampel. Wir konnten ihm das dann doch wieder abgewöhnen.

So funktioniert Gehirn. All das, was wir also in den ersten 6 Jahren wahrnehmen und kombinieren  ist unser Unterbewusstsein und macht ca 95% unserer Interpretation der Welt aus. 95% das ist viel. Nur 5% bewusster Entscheidung können wir nutzen um anders zu handeln, als in uns angelegt ist.

Störungen der Entwicklung

oder wie wurde ich, was ich bin?

 

Das Umfeld der ersten Lebensjahre

Die Mutter ist der wichtigste Faktor in der Entwicklung

mit ihr sind wir am stärksten und längsten, schon während der Schwangerschafft verbunden

dort lernen wir unbewußt alles, was “im Angebot” ist ohne zu werten

Die Zeit und der Ort

dort, wo ich geboren werde werde ich alles unbeußt erlernen, was man braucht um sich hier und jetzt zurecht zu finden

das ist in Indien anders, als in Deutschland

das war 1817 anders als 2017

Epigentisch vererbtes Verhalten

Aus der sehr jungen Epigenetik weiß man inzwischen, dass es besonders auf die Methylierung der DNA Ketten ankommt. Diese Methylketten entscheiden, an welcher Stelle das gen abgelesen wird, und an welcher nicht.

Diese Art der DNA methylierung kann über Genberationen hinweg “vererbt” werden, und somit die Art und Weise meines Erlebens der Umwelt beeinflussen.

 

Hilfe & Veränderung

oder, wie werde ich, was ich sein kann?

 

Connecting Link

um Muster, Traumata, Überforderung und andere störende Verhalten, welche in der Kindheit übernommen wurden zu verändern

Selbsterkenntnis oder Naretation

zunächst zu erkennen, warum und wieso ich so geworden bin hilft, den roten faden zu finden und bewußte Veränderung herbei zu führen

ggf mit Hilfe von Connecting Link

 

Mut und Gnade

Annehmen, Hingeben und Verzeihen hilft mir zu erkennen, wo ich in einer langen Kette von Leben vor mir (die Ahnen) stehe.

Und Demut im Hinblick auf die lange Reihe (kinder, Paten und Enkel), die nach mir folgen wird mit der Frage, “Was habe ich bis heute schon weitergegeben? Was kann ich noch weitergeben?”

Und die große Herausforderung: “Was heilt das System?”

 

Die ersten 6 Lebensjahre sollten ruhig und ohne große Aufregung ablaufen. So kann Gehirn reifen.

Infos & Tipps

Sie haben einen Verlust im Familien- oder Freundkreis erlitten?

Sie tun sich schwer, mit dem Verlust richtig umzugehen und hätten gerne Unterstützung? Dann würde ich mich freuen, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen oder mir eine Nachricht zukommen lassen. Ich melde mich dann umgehend bei Ihnen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Symptome

Die Symptome bei Schlafstörungen können sehr vielfältig sein:

Tagesmüdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit

entstehen durch gestörte Schlafarchitektur wodurch Tiefschlafphasen verhindert werden. Als Ursache hierfür kommen Erkrankungen wie Schlafapnoe, Schnarchen, Zähneknirschen, Lärm, Schmerzen in Frage.

Neigung zum Einschlafen

am Tag, zB in Besprechungen kann ein Symptom für Narkolepsie, eine Autoimmunerkrankung des Schlaf/Wach Systems sein. Sie kann behandelt werden.

Vergesslichkeit, Konzentrationsstörung, Aufmerksamkeitsstörung

Kommen zustande durch Störung des Traumschlafes, sog. REM-Schlaf. In dieser Phase werden Gedächtnissinhalte, Gelerntes und Erlebtes verarbeitet. Fällt diese zu kurz aus, dann wird das Gehirn nicht richtig „aufgeräumt“. Ursache sind leichte Schlafapnoe nur im Traumschlaf, Schlafwandeln, Pavor Nocturnus, abendlicher Alkoholgenuss oder spätes Essen.

Gewichtszunahme, Übergewicht

Durch Schlafapnoe oder Schnarchen wird der Schlaf häufig unterbrochen durch Weckreaktionen (sogenannte Arousals). Dabei werden immer wieder Stresshormone ausgeschüttet, wie zB Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol(körpereigenes Cortison). Diese verhindern den Stoffwechsel. Cortison macht dick. Wenn der Körper nachts ständig Cortisol ausschüttet ist morgens davon sehr viel im Blut, auch der Blutzucker ist zu hoch und wird in Fettzellen eingelagert. Sobald diese Weckreacktionen ausbleiben sinkt der Cortisolspiegel und der Blutzucker, der Stoffwechsel funktioniert wieder und man kann Gewicht abnehmen.

Herz- und Lungenprobleme, Atemnot

Allergien, Asthma, häufige Erkältungen werden begünstigt durch schlechten Schlaf und können chronisch werden

Einschlafstörung, Durchschlafstörung und Aufwachstörung

Lebensbedingungen, die mit viel psychische Belastung einhergehen, zB Schulden, Belastung am Arbeitsplatz, Termindruck, familiäre Belastung führen am Tag zu einer angespannten, verkrampften Körperhaltung. Fehlt ein sportlicher Ausgleich wird diese Anspannung auch mit in den Schlaf genommen, der Körper kann auf diese innere Anspannung im Schlaf mit vermehrtem Aufwachen reagieren. Der Betroffene wird dadurch nur noch nervöser und gestresster. Ein Teufelskreislauf beginnt.

Depression / traurige niedergeschlagene Stimmung

kann durch eine REM-Assoziierten Schlafapnoe ausgelöst werden. Besonders betroffen sind schlanke Frauen mittleren Alters

Wiederkehrende Infekte

durch nächtliche Schlafunterbrechung jeglicher Art kann es zu vermehrtem Cortisol Anstieg nachts kommen. Das Immunsystem wird dadurch heruntergefahren und die Infektanfälligkeit steigt

Ursachen

für Schlafstörungen, so vielfältig wie das Leben

Organische Ursachen
  • Klassisch die verschiedene Formen der Schlafapnoe, Atemaussetzer in der Nacht
  • Narkolepsie eine Autoimmunerkrankung
  • Zähne knirschen
  • Unruhige Beine, Restless leg oder PLMS (periodisch auftretende Bewegung der Beine und Arme)
  • Neurodermitis bei Kindern und Erwachsenen
  • Herz- Kreislauferkrankungen
  • Lungenerkrankungen
  • Übergewicht
  • Fehl- oder Mangelernährung oder Unverträglichkeiten oder Allergie gegenüber Nahrungsmitteln
  • Mineralstoffmangel
  • Hormonelle Störung zB Schilddrüse, Wechseljahre, Pubertät, Melatonin-Serotoninstoffwechsel
  • Schmerzen
  • Neurologische Erkrankungen wie Borreliose, Gürtelrose oder andere Infektionskrankheiten
Seelische Ursachen
  • Seelische Störungen, familiäre Belastung
  • Schlafwandeln, Panikattacken oder Pavor Nocturnus nicht nur bei Kindern
Ursachen im Umfeld
  • Stress, beruflich oder familiär bedingt
  • Lärm, schnarchender Bettnachbar
  • Ungünstige Matratze, Kopfkissen oder Bettposition
  • Wasserader im Schlafbereich
  • Hohe abendliche Blaulichtbelastung
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